GerDiA

GerDiA – Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz ist eine 2012 gegründete Kampagne, der ich selbst wichtige Informationen zum kirchlichen Arbeitsrecht verdanke. Dadurch konnte ich mich meinem Arbeitgeber in der Diakonie gegenüber mit klaren Argumenten positionieren und klaren Widerstand leisten. (Siehe „Loyalität und Religionsfreiheit„)

Zugrunde liegen die gut recherchierten Fakten wie die Studie der Politologin Corinna Gekeler „Loyal dienen – Diskriminierendes Arbeitsrecht bei Caritas,  Diakonie und Co.“ und die Arbeiten von Carsten Frerk: „Kirchenrepublik Deutschland„, „Violettbuch Kirchenfinanzen„, …  die an der bestehenden Verflechtung zwischen Staat und Kirche kritisieren, dass nichtkonfessionelle Menschen klar benachteiligt werden.

GerDiA ergreift Partei für die Beschäftigten in den Betrieben der Kirchen und wendet sich gegen die Ausnahmeregelungen im Betriebsverfassungsgesetz und dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz, durch die ein eigene Arbeitsrecht (der sogenannte „Dritte Weg“) entstehen konnte, das die Mitarbeiter weit schlechter stellt als das allgemein gültige Arbeitsrecht.

Seit 2019 arbeite ich am GerDiA-Projekt mit. Der Internationale Bund für Konfessionslose und Atheisten (IBKA) als Träger und die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) als Kooperationspartnerin und Unterstützerin sorgen dafür, dass das Projket Aufklärung durch Information, Unterstützung für Betroffene durch Beratung und säkulare Politik durch öffentliche Stellungnahmen leisten kann.

Helmut Fink hat in seinem Freigeist-Podcast das Thema in seiner gesellschaftlichen Relevanz prägnant und gut nachvollziehbar umrissen: