Mobbing im Zeichen des Kreuzes

Schülerinnen fühlen sich als Opfer eines Kreuzzugs

Artikel am 23.5.2018 in den Nürnberger Nachrichten von Michael Kasperowitsch

zum NN-Onlineartikel

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Hinweis auf erster Seite

Artikel im Humanistischen Pressedienst (hpd)

Kommentar Hansjörg Albrecht (als Leserbrief eingereicht, keine Veröffentlichung)

Ist Streit um Symbole lächerlich? Toleranten Atheisten, die Kreuze in Schulen humorvoll als Plus-Zeichen gedeutet haben, vergeht das Lächeln. Zunehmend wird das Kreuz zur Abgrenzung verwendet. In Wolnzach verwenden es Jugendliche um ihre Peergroup zu stärken und „die Anderen“ abzuwerten.
Solange der Staat, symbolisch und im BayEUG, Religion(en) bevorzugt, wird die Diskriminierung Nichtgläubiger gefördert. Der Konflikt ist symptomatisch für eine verfilzte Kirchenrepublik. Wer religiös motiviertes Mobbing aktiv verhindern will, muss überzeugend staatliche Neutralität schaffen.
„Die Schule ist kein Ort der Bekehrung, sondern ein Ort, an dem die Werte der Aufklärung vermittelt werden sollen. Dort gilt es, das zu kultivieren, was verbindet, anstatt auf das zu setzen, was unterscheidet.“ (Naila Chikhi)

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